2 Tagestour Rennrad, 02./03. Juli 2005
Um 10. 00Uhr traf sich die Gümmeler Equipe bei der Garage Ehrismann. Gänzlich unerwartet erschien da auch der “verschollene“ Alois um den ersten Tag mit uns zu bestreiten.Über Baldingen, Zurzach gings nach Tiengen, wo wir den ersten langen Aufstieg unter die Räder nahmen. Anfangs hatte es mehrere steile Rampen die es zu drücken galt, danach wurde es dann angenehm coupiert und wir bewegten uns bis 12.30Uhr auf dieser Hochebene. Dort, auf der hohen Alp kehrten wir in ein Restaurant ein. Für die meisten gab es Sandwiches, für Rich viel Ketchup mit ein wenig Schnitzelbrot.
Dann gings eine Abfahrt runter nach Unterwangen und weiter rauf und runter, völlig ab vom Verkehr Richtung Bonndorf. Urplötzlich musste sich Rich in die Büsche schlagen, das Schnitzel brot meldete Protest gegen seine Verdauung an …
Von Bonndorf ein kuzes Stück runter zur Steinasäge. Hier wurde Alois offiziell verabschiedet, er machte sich auf den Heimweg. Wir bogen, so dachte ich, in meinen Geheimweg Richtung Rothaus ein. Denkste, wir landeten wieder in Bonndorf. Nochmals zur Steinasäge und jetzt erst den zweiten Abzweiger nehmend, waren wir diesmal richtig. Dieser gemächliche Aufstieg war zum geniessen. Als Einige schon beinahe die Höhe erreicht hatten, brachte Tamara fertig, was Urs und Peter, zwei “anerkannte Gümmeler-Hasen“ in 10 Jahren nicht zustande brachten: sie sagte dem Kettenbeisser hallo … !
Natürlich hatte niemand das passende Tool dabei und auch die Suche bei den umliegenden Bauern blieb erfolglos. Also strampelten Urs und Peter einmal mehr nach Bonndorf und kauften einen Kettennieter plus Stifte.
Kette geflickt und Rich aus seinem Schönheits-Schläfchen geküsst, nahmen wir nun den direkten Weg nach Rothaus. Die Brauerei wurde links liegen gelassen (gäll Rich …), danach dem Schluchsee entlang und schliesslich bezwangen Jeder den nächsten Aufstieg zur Schnepfhalde. Alle wieder beisammen gings eine lange Abfahrt runter und dann einige Kilometer flach Richtung Bernau-Dorf, wo wir uns mit Kaffe und Kuchen stärkten. Hier kündeten Einige, angesichts “schwieriger“ Beine, für den zweiten Tag bereits die kurze Strecke an ( man kennt das ja !!! Erst mal drüber schlafen dachte ich mir … ).
Einem kurzen Aufstieg folgte eine lange, geniale Abfahrt nach Präg und dann gings flach weiter nach Utzenfeld. Jetzt noch der Schlussaufstieg nach Wieden (ca. 30min.), dort kamen wir Alle reichlich erschöpft, nach 6h30min Fahrzeit beim Gasthaus Kranz an.
Zum Abendessen wurden dann Steaks und Spätzle verschlungen. Auch wurden Pläne geschmiedet wie man unsere zwei Rennrad-Rookies (Rolf und Tamara) endlich platt fahren kann … vorne weg all Diese blieben erfolglos !
Am zweiten Tag nach dem Frühstück, wagten sich Alle, ausser Tamara, welche wir als Vorhut über den Hochkopf (1263m) auf direktem Wege nach Todtmoos schickten, auf die grosse Strecke. Nach kurzem Aufstieg zur Passhöhe Wiedener Eck, kam eine lange, tolle Abfahrt ins Münstertal runter. Dort begegneten wir vielen Rennradgruppen auf ihren Sonntagmorgen Ausfahrten. Von Untermünstertal nahmen wir den ersten grossen Brocken von heute in Angriff, den Aufstieg zum Haldenhof. Anfangs noch sachte steigend, wurde er dann doch happig steil. Alle schafften in (aus eigener Kraft) und fuhren weiter, mehr oder weniger die Höhe behaltend über Neuenweg nach Böllen. Nach einer längeren Abfahrt runter nach Wembach, fuhren wir mittels Ablösungen mit einem 40er auf der Hauptstrasse nach Mambach. Hier begann die Anfahrt zum zweiten grossen Happen des heutigen Tages. Auch wieder angenehm, sanft beginnend, erhöhten sich die Steigungsprozente nach und nach. Während des 45 minütigen Aufstiegs, gab es einige Positionskämpfe mit zwei deutschen Transalpern. Oben angekommen hatten wir das gröbste hinter uns, und das Beste (Pasta essen) noch vor uns. Eine lange Abfahrt runter nach Todtmoos, wo uns Tamara schon erwartete. Um sich warm zu halten, hatte Die schon mal eine Runde Minigolf gespielt. In einer Pizzeria füllten wir unsere Speicher auf.
Nochmals ein mittlerer Aufstieg nach Ibach, dann über den Dachsberg auf herrlichen, unbefahrenen Strassen Richtung Albtal. Auf mittlerer Höhe des Tales bogen wir ein und fuhren rasant runter nach Albbruck. Hier überquerten wir die Grenze bei Schwaderloch und radelten dann gemächlich via Leuggern, Döttingen zurück nach Lengnau.
mit dabei waren:
Alois (1.Tag), Tamara, Rolf, Rich, Urs und Peter
Kettenbeisser (1.Tag)
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