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Bikeweekend Safiental  -Tomülpass -Vals -Val Lumnezia -Obersaxen
11. / 12. Oktober 2008  


An diesem Wochenende lud uns Maurus Caduff zu einem Bikeweekend in seiner schönen Bündner Heimat ein. Das Wetter meinte es absolut gut mit uns, denn für das Wochenende war prächtiges Herbstwetter mit angenehmen Temperaturen vorausgesagt. Um halb neun Uhr trafen wir  uns am Bahnhof Reichenau (ca. 600 m.ü.M), von wo aus wir die heutige Tour in Angriff nahmen. Mit dabei waren: Maurus, Denise, Ruedi, Armin, Rich, Peter, Urs, Fabi, Rolf und Tamara. Dank der tollen Organisation von Maurus, konnten wir die Tour mit leichtem Gepäck am Rücken in Angriff nehmen, denn Maurus Bruder chauffierte unser Gepäck mit dem Auto nach Vals ins Hotel :o) !

Zuerst führte uns ein Weg rechts der Rabiusa ins Safiental hinein, später fuhren wir auf der  „Hauptstrasse „ (einer Mischung aus Feldweg und Asphaltstrasse) bei schönstem Sonnenschein hinauf nach Safien und weiter bis zum Turahaus (ca. 1700 m.ü.M) wo wir Mittagspause machten. Dort genossen wir das tolle Herbstwetter, ein feine Mittagessen und das wunderbare Panorama ! Nach der gemütlichen Mittagspause war’s allerdings nicht einfacher, die uns noch bevorstehenden, steilen 700Hm hinauf auf den Tomülpass in Angriff zu nehmen... aber unser Ziel an diesem Tag hiess nun mal Vals ! So fuhren diejenigen mit genügend Power in den Beinen den ganzen Weg zum Pass auf dem steilen und ruppigen Weg hoch, während die wenigen anderen ;-) halt an den steilen Stellen schoben... aber schliesslich kamen alle auf dem Tomülpass auf 2412 m.ü.M an ! Die Landschaft um uns herum war hammerschön und so richtig herbstlich, einzig die weiss verschneiten Nordhänge zeugten davon, dass in der Woche zuvor bereits Schnee gefallen war und es zuerst gar nicht sicher war, ob wir diese Tour überhaupt durchführen können. Die Abfahrt nach Vals liess dann auch keine Wünsche offen... leicht verblockte Wege und flowige Trails wechselten sich ab und führten uns weiter unten durch herbstlich gefärbte Wälder ins schöne Valsertal (ca. 1270m.ü.M). Dort bezogen wir unsere Zimmer in den beiden Hotels Rodvanada und Schnyder, wo unser Gepäck bereits auf uns wartete :o). Auch ein Besuch in den weltbekannten Thermen durfte nicht fehlen. Zwar hatte es sehr viele Leute, doch nach so einer Tour ist es schon sehr wohltuend, sich im warmen Wasser etwas zu entspannen. Ach ja... nicht zu vergessen... wir legten heute gut 50km und 1920Hm zurück !
Gegen acht Uhr abends trafen wir uns dann alle wieder im Hotel Rovanada zum Nachtessen, wo im Restaurant „Diavolo“ eine kulinarische Spezialität auf uns Biker wartete... das „Tüüfelstein-Esserlebnis“ à Discrétion... ein mongolisches Buffet mit einer grossen Auswahl an Vorspeisen, Zutaten für die Hauptgänge und einem riesigen Dessertbuffet... mhh... das war lecker :o) 

Am Sonntagmorgen ging’s dann gleich mit einer Schussfahrt los. Von Vals heizten wir gut 350Hm nach Uors hinunter (biber....brrrr, kalt), von wo aus wir in einem steten Auf und Ab durchs ganze Val Lumnezia bis ins allerletzte Dorf im Tal nach Vrin pedalten. Das „gemeine“ daran war, dass wir auf der andern Talseite weit oben am Berg die Alp Staviala Vedra sahen, wo wir an diesem Tag  noch vorbei fahren würden... und wir waren definitiv auf der falschen Talseite unterwegs :o)... jaja... wir Frauen hätten schon gewusst, wie man am direktesten dort hin gekommen wäre, aber „die Männer“ (sorry Ruedi, es gibt ja auch Ausnahmen :o) fahren lieber ein paar Höhen- und Kilometer mehr, als auf einer Teerstrasse zu fahren ;-) ! Von Vrin bis zur Alp Staviala Vedra (1990 m.ü.M) war’s ein gutes Stück Arbeit, aber ganz oben waren wir noch immer nicht ! Von der Alp ging’s dann zuerst wieder runter, nur um die so verlorenen Höhenmeter (gut 200Hm) über einen nicht vorhandenen Weg... sprich über eine steile Bergweide und durch ein Sumpfgebiet... wieder wett zu machen ! Wie heisst es so schön : „alles ausser gewöhnlich“ ;-) ! Als wir die Alp Nova endlich erreichten (2077 m.ü.M) hatten diejenigen die im Sumpfgebiet nicht im Sattel blieben nasse Schuhe... und Hunger hatten  inzwischen sowieso alle. Den Hunger konnten wir nach einer rasanten Abfahrt über die Bergpfade und Wiesentrails von Obersaxen im Berggasthaus Alp Wali (1700 m.ü.M) mit Spätzli, Bretzel  und Knödel stillen. Dazu gab’s Schunkelmusik, denn an diesem Wochenende fand  im Berggasthaus ein Oktoberfest statt. Da bereits späterer Nachmittag war, ging’s von der Alp Wali dann auf direktem Weg hinunter nach Ilanz (690 m.ü.M)... grösstenteils gar auf Teerstrasse (uiuiui... das hat einigen Herren wohl fast das Herz gebrochen ;-). Von Ilanz kehrten wir mit der Bahn zurück nach Reichenau, wo wir am Vortag gestartet waren. An diesem Tag legten wir eine Strecke von 56km und 1600Hm zurück.

Hey Maurus... danke für die tolle Organisation ! Es war ein cooles Weekend :o) !

 

 
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