2-Tages Biketour / Chur – Davos – Arosa - Chur
11./12. September 2010
Für dieses Wochenende war wunderschönes Herbstwetter angesagt! Perfekt für die geplante 2-Tages-Club-Biketour, welche uns ins schöne Bündnerland führte. Zwar waren wir nur ein kleines, dafür feines Trüppchen ;o)! Nach einer gemütlichen Bahnfahrt von Baden nach Chur, ging es endlich los. Rolf, Peter und Rich nahmen die Tour gleich von Chur weg in Angriff und fuhren auf der Strasse die knapp 20km und 750Hm bis nach Langwies hinauf, während Armin und Tamara sich die ersten 600Hm ersparten und mit der Rhätischen Bahn bis nach Peist hinauf tuckerten, um von dort bis Langwies locker einzufahren. Ab Langwies (1370müM) wurde die Tour dann gemeinsam in Angriff genommen und führte auf einer Waldstrasse ins abgelegene Dörfchen Strassberg (1919müM)… einer Ansammlung von kleinen, hübschen Maiensäsen auf einer grünen, baumlosen Hochebene, von wo aus man ein tolles Panorama geniesst! Ab Strassberg führte dann nur noch ein Wanderweg weiter über die hochmoorartige Ebene bis zum Durannapass (2121müM). Nach dem wir das sumpfige Grasland um den kleinen See knapp trockenen Fusses umfahren hatten, hiess es Bike schultern und bis zum Casannapass (2233müM) hinauf zu tragen… fahren unmöglich! Ab dem Kreuzweg öffnete sich vor uns die steinige „Mondlandschaft“ des Skigebiets Weissfluhjoch/Parsenn… nicht wirklich schön, aber irgendwie sehr speziell! Und anstrengend waren diese letzten 300Hm bis hinauf aufs Weissfluhjoch (2693müM) auch! Oben wurden wir mit einem super Panorama, viel Sonne und der wohlverdienten Mittagspause belohnt :o)! Die anschliessende Abfahrt durchs Hauptertälli und die Passage durch eine Felsengalerie bis zum Strelapass (2350müM) war dann Genuss pur… und soooo schön! Davos war im Talboden schon deutlich zu erkennen, doch wir wollten noch mehr Trailgenuss! Zum Dessert stand uns der schön Schanfigger Höhenweg vom Strelapass bis ins Meierhofertäli bevor, erst danach ging’s auf einem kniffligen Trail runter zum Davosersee (1560müM) und direkt ins Café, wo Tamara ihr neu erworbenes Tattoo (Bremsscheiben-Abdruck auf der Wade(!) mit Eiswürfeln kühlen konnte :O)! Während Rich nach dieser Tour mit dem Zug den Heimweg antrat, übernachteten Rolf, Peter, Armin und Tamara im gemütlichen Hotel Strela***. Nach dem Nachtessen im Ristorante „Padrino“ hiess es „gute Nacht und gute Erholung“ bis zum nächsten Morgen!
Am Morgen früh weckte uns zwar der Wecker, doch die Sonne schien auch schon an die Berggipfel… ein neuer, wunderschöner Tag stand uns bevor! Nach dem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und fuhren mit den Bikes zur Parsennbahn, welche uns bis zur Mittelstation auf 2218müM hinauf brachte, ganz einfach und so was von bequem ;o)! Zum Tourstart schoben wir unsere Bikes dann aber erst mal einige Höhenmeter steil den Berg hinauf, bis wir den Schanfigger Höhenweg wieder kreuzten. In Gegenrichtung zum Vortag fuhren wir in gleissender Morgensonne zum Strelapass (2350müM), wo wir die Wanderer bereits weit hinter uns zurück gelassen hatten. Ab dem Strelapass war dann sowieso fertig mit Wanderer… hier gab es keine Bahnen und somit auch keine Rotsocken! Schön für uns! In einem steten Auf und Ab folgten wir nun dem Höhenweg, welcher uns am Strelasee vorbei, zur Latschüelfurgga (2409müM) und den Wannengrat hinauf bis zur Chörbschhornhütte auf 2575müM führte. Auch hier wieder…ein Hammerpanorama! Die Abfahrt bis zur Stafelalp (1900müM) war dann mässig toll und eine gute Fahrtechnik von Vorteil… ansonsten hiess es: laufen und schieben! Bis zur Chummeralp (ca.2000müM) konnte dann wieder gefahren werden, bevor das Bike im Anschluss erneut geschultert oder geschoben werden musste! Ein extrem steiler Wiesen-Pfad führt uns rund 250 Höhenmeter den Berg hinauf, bevor der lang gezogene Wanderweg zu Maienfelder Furgga (2436müM) etwas abflacht. Die Abfahrten von der Furgga hatte es dann wieder in sich! Sehr technisch, verblockt und durch das viele Geröll sehr rutschig! Tamara war auf jeden Fall froh, als wir endlich in Arosa (1734müM) ankamen :o)! In Arosa fand an diesem Wochenende ein Auto-Bergrennen von Langwies hinauf nach Arosa statt. Beim Obersee war die Zielankunft, dem entsprechend hatte es da auch sehr viele Leute! Immer wieder fuhr einer der Rennboliden mit ohrenbetäubendem Getöse ins Ziel. Im Café „Simmen“ fanden wir dann einen freien Platz, wo wir uns Kaffee und Kuchen schmecken liessen… diese Pause hatten wir uns also mehr als verdient! Frisch gestärkt machten wir uns danach an den letzten Aufstieg, welcher uns über Maran und Prätschli (ca. 200müM) auf dem super schönen Höhenweg an der Ochsenalp vorbei bis nach Tschiertschen (1365müM) führte. Ab Tschirtschen war dann fertig mit Trails. Auf der Strasse sausten wir nach Chur hinunter, wo wir grad just den Extra-Zug nach Zürich erwischten. Leider blieb keine Zeit mehr, um in Chur etwas Trinken zu gehen, dafür kamen wir so noch bei Tageslicht nach Hause!
Danke! Das waren zwei tolle Tage!
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